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Wissenschaftliche Begleitung des Schulversuchs "Längeres Gemeinsames Lernen - Gemeinschaftsschule" in Nordrhein-Westfalen

gemeinschaftsschulehp

Projektlaufzeit: 01.12.2013 bis 01.12.2016

Gemeinschaftsschule

Die Begleitforschung untersucht Bedingungen und Verläufe der Errichtungsprozesse der Gemeinschaftsschulen, die Schulentwicklungsarbeit, die Schulkonzepte und ihre organisatorische und pädagogische Umsetzung, Lehr-Lern-Prozesse in heterogenen Lerngruppen sowie die Entwicklung der Schüler/innen in Fachleistungen und im psychosozialen Bereich. 

Projektbeschreibung

Übergeordnetes Ziel der wissenschaftlichen Begleitforschung ist die formative Evaluation des Schulversuchs „Längeres Gemeinsames Lernen – Gemeinschaftsschule“. Dabei werden basierend auf zehn teilnehmenden Schulen mittels Schüler-, Lehrer- und Schulleitungsbefragungen die inhaltlichen Bereiche Ausgangslage, Umsetzungsbedingungen und Erkenntnisse der Gründungsphase fokussiert. Die Ergebnisse geben Einblicke in die Gelingensbedingungen von Schulstrukturreformen, die im Kontext der Diskussion um Schulformen in Deutschland von maßgeblicher Bedeutung sind. 

Gemeinschaftsschulen gewinnen als Schulform des „längeren gemeinsamen Lernens“ in vielen Bundesländern zunehmend an Bedeutung. Daher hat die wissenschaftliche Begleitung der Errichtungs- und Entwicklungsprozesse besonderen Wert. Aufgrund der Ausrichtung können im Rahmen des Schulversuchs in NRW neben Themen zur Schulstruktur auch Fragen zur Heterogenität der Schülerschaft mit Blick auf ihre Relevanz für die schulische Praxis untersucht werden. Dabei werden in der Begleitforschung nicht nur die Prozesse der Implementationsphase, sondern auch weitergehende Innovationsverläufe evaluiert. Konkret werden die Voraussetzungen und das Bedingungsgefüge der Errichtungsprozesse sowie die Bedingungen der Umsetzung der pädagogischen Konzepte an den Gemeinschaftsschulen untersucht. Zudem werden grundlegende Erkenntnisse aus der Gründungsphase der Gemeinschaftsschulen identifiziert.  

Das Forschungsdesign verknüpft quantitative und qualitative Ansätze. Um die Vielfältigkeit der Fragestellungen angemessen beantworten zu können,  werden im Sinne multiperspektivischer Ansätze verschiedene Gruppen zu mehreren Zeitpunkten befragt. Die Stichprobe zum ersten Messzeitpunkt umfasst Lehrkräfte (N = 250), Eltern (N = 794) sowie Schüler/innen der 7. Klassen (N = 967; alle Rücklaufquoten > 66.0%). Je nach Schule wird in zwischen 8.2% und 56.0% der Familien zusätzlich oder ausschließlich eine andere Sprache als Deutsch gesprochen. Geplant sind einerseits quantitative Auswertungen in Form von Fragebogendaten vom ersten und zweiten Messzeitpunkt sowie qualitative Inhaltsanalysen und Interviews. Zudem werden Vergleichsdaten aus der SeMig Studie und den Vergleichsarbeiten VERA herangezogen. 

Wissenschaftliche Leitung

Foto von Prof. Dr. Heinz Günter Holtappels Prof. Dr. Heinz Günter Holtappels,

Campus Nord, CDI, Raum CDI / 227
Telefon: (+49)231 755-5519


Foto von Prof. Dr. Nele McElvany Prof. Dr. Nele McElvany,

Campus Nord, CDI, Raum CDI / 224
Telefon: (+49)231 755-5512


Projektleitung

Foto von PD Dr. Michael Pfeifer PD Dr. Michael Pfeifer,

Campus Nord, CDI, Raum CDI / 011
Telefon: (+49)231 755-5509


Foto von Dr. Franziska Schwabe Dr. Franziska Schwabe,

Telefon: (+49)231 755-7818


Foto von Dr. Julia Weischenberg (geb. Kahnert) Dr. Julia Weischenberg (geb. Kahnert),

Campus Nord, CDI, Raum CDI / 011
Telefon: (+49)231 755-5509


Projektmitarbeiterinnen und Projektmitarbeiter

Foto von Kai Averbeck Kai Averbeck,

Telefon: (+49)231 755-5477


Foto von Svenja J. Hartwig, M.Sc. Svenja J. Hartwig, M.Sc.,

Campus Nord, CDI, Raum CDI / 018
Telefon: (+49)231 755-6205



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