Sprungmarken

Servicenavigation

Hauptnavigation

Sie sind hier:

Hauptinhalt

StEG - Studie zur Entwicklung von Ganztagsschulen: Wirkungen von außerunterrichtlichen Förderarrangements in Verbindung mit dem Unterricht an Ganztagsgrundschulen

Projektlogo

Projektlaufzeit: 01.01.2016 - 31.12.2019

StEG

Als bundesweite Begleitforschung untersucht StEG den quantitativen und qualitativen Ausbau der ganztägigen Bildung und Betreuung in Deutschland. Am Standort Dortmund werden im Rahmen einer Interventionsstudie die Wirkungen von außerunterrichtlichen Lernarrangements zur Förderung des Leseverständnisses in Ganztagsgrundschulen untersucht.

Projektbeschreibung

Das Ziel der StEG-Studie ‚Wirkungen von außerunterrichtlichen Förderarrangements in Verbindung mit dem Unterricht an Ganztagsgrundschulen‘ ist es, Gelingensbedingungen und Gestaltungserfordernisse von lernwirksamen Ganztagselementen der Förderungen in Verzahnung mit dem Fachunterricht und ihre Wirkungen in Ganztagsgrundschulen zu untersuchen. Dazu wird modellhaft ein elaboriertes außerunterrichtliches Lernarrangement zur Förderung des Leseverständnisses konzipiert, das durch die konzeptionelle Verbindung mit dem Unterricht die Möglichkeiten des unterrichtlichen und außerunterrichtlichen Lernens möglichst optimal aufeinander bezieht.

Die konkreten Inhalte und Methoden der systematischen Intervention werden im Rahmen des Projektes gemeinsam mit Praxisexperten entwickelt, anschließend implementiert und evaluiert. Die Interventionsstudie an je 15 Interventions- und Kontrollschulen mit ca. 45 Lerngruppen wird dabei im Längsschnitt über zwei Messzeitpunkte Effekte in Form fachbezogener Lernzuwächse im Leseverständnis untersuchen sowie individuelle und kontextspezifische Einflussbedingungen analysieren. Dazu werden die SchülerInnen im Rahmen der Vergleichsarbeiten (VERA) in der dritten Jahrgangsstufe im Fach Deutsch getestet und zusätzlich befragt. Darüber hinaus werden Schulleitungen, Eltern sowie Lehr- und Fachkräfte befragt. Im Zentrum der Analysen stehen Fragen nach den Förderwirkungen im Sinne höherer Lernzuwächse im Leseverständnis im Vergleich von Interventions- gegenüber Kontrollgruppen, nach differentiellen Effekten, nach  Settings, in denen es gelingt, für sozial benachteiligte Schülergruppen Chancengleichheitsgewinne zu erzielen, nach individuellen und kontextspezifischen Einflussbedingungen, die die Interventionswirkungen moderieren sowie nach Effekten auf die Einstellungen und Praxis der Unterrichts- und Angebotsdurchführung bei den Lehrkräften.

Als wissenschaftliche Begleitforschung dokumentiert die Studie zur Entwicklung von Ganztagsschulen (StEG) seit über zehn Jahren den quantitativen und qualitativen Ausbau der ganztägigen Bildung und Betreuung in Deutschland. Während sich die erste Förderphase (2005-2011) auf die Rahmenbedingungen eines gelingenden Ganztagausbaus fokussierte, wurden in der zweiten Phase (2012-2015) Effekte der vorfindbaren Praxis ganztägiger Angebotsformate untersucht. In der aktuellen Förderphase (2016-2018) liegt der Fokus auf der Generierung praxisbezogenen Handlungswissens über lernwirksame Ganztagselemente auf der Basis von Interventionsdesigns.

Links zu weiteren Informationen

www.projekt-steg.de

Wissenschaftliche Leitung

Foto von Prof. Dr. Heinz Günter Holtappels Prof. Dr. Heinz Günter Holtappels,

Campus Nord, CDI, Raum CDI / 227
Telefon: (+49)231 755-5519


Projektleitung

Foto von Dipl.-Psych. Karin Lossen Dipl.-Psych. Karin Lossen,

Campus Nord, CDI, Raum CDI / 236
Telefon: (+49)231 755-5507


Foto von Dipl.-Soz.-Wiss. Katja Tillmann Dipl.-Soz.-Wiss. Katja Tillmann,

Campus Nord, CDI, Raum CDI / 235
Telefon: (+49)231 755-5504


Projektmitarbeiterinnen und Projektmitarbeiter

Foto von Janine Hannemann, B.A. Janine Hannemann, B.A.,

Telefon: (+49)231 755-7457


Foto von Frederik Osadnik Frederik Osadnik,

Campus Nord, CDI, Raum CDI / 230
Telefon: (+49)231 755-7367


Externe Projektpartnerinnen und - Partner

StEG-Konsortium

  • DIPF (Frankfurt/Main)

  • DJI (München)

  • Justus-Liebig-Universität Gießen 

Kooperationspartner Teilstudie IFS

Institut für Erziehungswissenschaft, PH Freiburg

  • Prof. Dr. Wolfram Rollett 

Nebeninhalt

gefördert bmbf

Social Media

ResearchGate Twitter LinkedIn